UMTS steht für Universal Mobile Telecommunications System und bezeichnet die 3. Genration (3G) des Mobilfunkstandart mit momentan der höchsten Geschwindigkeit.
2002 wurde UMTS eingeführt, vier Jahre später etablierten sich die UMTS-Erweiterungen HSDPA und HSUPA.
Unter optimalen Bedingungen wird eine Datenübertragungsrate von bis zu 14,4 Mbit/s erreicht, und liegt damit auf DSL-Niveau. Aufgrund von Interferenzen wird diese Geschwindigkeit aber so gut wie nie vollkommen erreicht und liegt somit in der Regel niedriger. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Endgerät selber, welches genutzt wird. Denn die effektive Nutzungsrate hängt maßgeblich ebenso von der Fähigkeit des Endgeräts ab.
Im Jahr 2008 existierten in 100 Ländern 230 3G-Netze. Zusammen betreuten diese etwa 400 Millionen Teilnehmer. Davon nutzen etwa 300 Millionen UMTS. Von den 300 Millionen surften mit der UMTS-Erweiterung HSUPA (High Speed Packet Access) circa 60 Millionen Menschen. Italien weist dabei die größte Teilnehmerzahl auf. Allein die drei großen Mobilfunkanbieter 3 Italien, Vodafone und Tim betreuen 20 Million 3G-Kunden.
3G-Nutzer können dabei bequem auf vielfältige Möglichkeiten von multimedialen Funktionen zugreifen, die weit über herkömmliche Audio-Telefonie und SMS-Funktionen hinausgehen. So können z.B. Video-Telefonie-Gespräche stattfinden, auf das Internet zugegriffen werden, Chat-Funktionen genutzt werden, Bankgeschäfte und E-Commerce getätigt werden, Fernsehdienste in Anspruch genommen werden und das Endgerät kann als mobiles Navigationsgerät fungieren. Ein Endgerät mit UMTS-Funktionen hat also einige Vorteile zu bieten und macht einen standfesten PC mit leitungsunterstützen Breitband-Internet überflüssig.